Deeskalation und Kommunikation in herausfordernden Situationen
Zielgruppe
- Lehrkräfte aller Schulformen sowie pädagogische Fachkräfte, insbesondere Schulsozialarbeitende und Mitarbeitende, die regelmäßig mit Konflikten, herausforderndem Verhalten, aggressiver Stimmung oder angespannten Gesprächssituationen mit Schülerinnen und Schülern, Eltern oder im Kollegium umgehen müssen.
Regionale Reichweite
- Bundesweit
Projektbeschreibung
Konflikte, Widerstände und emotional aufgeladene Gespräche gehören zum schulischen Alltag. Für Lehrkräfte und pädagogische Fachkräfte ist es deshalb wichtig, Eskalationsanzeichen frühzeitig wahrzunehmen und auch in angespannten Situationen professionell zu kommunizieren.
Der Tagesworkshop vermittelt praxisnahe Strategien zur Deeskalation und zum konstruktiven Umgang mit herausfordernden Gesprächssituationen. Die Teilnehmenden beschäftigen sich mit typischen Eskalationsdynamiken und lernen, mögliche Frühwarnzeichen zu erkennen. Sie reflektieren die Wirkung von Sprache, Körpersprache, Stimme und eigenem Auftreten und erproben Möglichkeiten, auch unter Stress ruhig, klar und handlungsfähig zu bleiben.
Weitere Schwerpunkte sind das Setzen angemessener Grenzen, der Umgang mit Kritik, Aggression und Widerstand sowie die Kommunikation mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und im Kollegium.
Anhand praktischer Übungen, Reflexionsphasen und schulnaher Fallbeispiele werden unterschiedliche Handlungsoptionen erarbeitet. Ziel ist es, die persönliche Handlungssicherheit zu stärken, Konflikte frühzeitig zu entschärfen und in schwierigen Situationen professionell und angemessen reagieren zu können.
Zielsetzung
Hauptziele:
- Stärkung der Handlungssicherheit in Konflikt- und Eskalationssituationen.
- Förderung einer deeskalierenden und professionellen Kommunikation.
- Prävention von Eskalationen im schulischen Alltag.
Teilziele:
- Frühwarnzeichen und Dynamiken möglicher Eskalationen erkennen.
- Die Wirkung von Körpersprache, Stimme und Sprache bewusster einsetzen.
- Deeskalierende Gesprächsstrategien kennenlernen und praktisch erproben.
- Eigene Stressreaktionen in Konfliktsituationen wahrnehmen und regulieren.
- Klare und angemessene Grenzen setzen.
- Handlungsmöglichkeiten im Umgang mit Kritik, Aggression und Widerstand erweitern.
- Konkrete Strategien für schwierige Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Eltern und Kolleginnen und Kollegen entwickeln.
Schulische Rahmenbedingungen
Zeit
- Ein Tagesworkshop mit insgesamt 8 Zeitstunden einschließlich vereinbarter Pausen. Die Durchführung erfolgt nach individueller Terminabsprache als schulinterne Fortbildung, in Präsenz, online oder hybrid. Bei Bedarf ist eine Abstimmung mit dem Stunden- und Fortbildungsplan der Schule erforderlich.
Räumlichkeiten
- Bei Präsenzveranstaltungen wird ein ausreichend großer Seminar- oder Gruppenraum benötigt, in dem alle Teilnehmenden gemeinsam arbeiten und praktische Übungen durchführen können. Sitzmöglichkeiten für Austausch und Gruppenarbeit sollten vorhanden sein. Für Online- oder Hybridformate sind geeignete technische Voraussetzungen erforderlich.
Personal
- Teilnahme der angemeldeten Lehrkräfte und pädagogischen Fachkräfte. Eine schulinterne Ansprechperson für Terminabstimmung, Organisation und technische beziehungsweise räumliche Vorbereitung ist hilfreich. Weiteres Personal ist nicht erforderlich.
Materialien
- Flipchart oder Whiteboard, Moderationsmaterial, Papier und Stifte sowie gegebenenfalls ein Beamer oder Bildschirm. Bei Online- oder Hybridformaten werden eine stabile Internetverbindung und eine geeignete Videokonferenztechnik benötigt. Weiteres Übungsmaterial wird nach Absprache bereitgestellt beziehungsweise von der Referentin mitgebracht.
Digitale Umsetzung
- möglich
-
Ja, der Workshop kann digital durchgeführt werden. Empfohlen wird jedoch die Durchführung in Präsenz, da sich Emotionen, Körpersprache und Kommunikationsdynamiken in realitätsnahen Übungen und Rollenspielen unmittelbar erleben und besser darstellen lassen. Anhand praxisnaher Fallbeispiele aus dem Schulalltag können herausfordernde Situationen gemeinsam erprobt und reflektiert werden.
Für die digitale Umsetzung werden eine stabile Internetverbindung, ein internetfähiges Endgerät mit Kamera und Mikrofon sowie eine geeignete Videokonferenzplattform benötigt. Für Gruppenarbeiten und interaktive Übungen sollten Möglichkeiten für Kleingruppenräume und den Austausch der Teilnehmenden zur Verfügung stehen.
Kosten
- bitte kontaktieren Sie für nähere Informationen die Ansprechpartnerin der Maßnahme
Anbieter
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(0176) 833 94809
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